Swissquote Demokonto: Erfahrungen und Test

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Die Banken aus der Schweiz stehen seit jeher für ein besonders hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit, weshalb es vor allem Besitzer von großen Vermögen in die Alpenrepublik zog. Dass man bei unserem südlichen Nachbarn aber auch innovative Online Broker findet, mit denen man an den Börsen der Welt handeln kann, dürfte bis dato wohl weniger bekannt gewesen sein. Mit dem Anbieter Swissquote haben wir einen dieser Broker aufgespürt und auch getestet. Dass das Thema Sicherheit auch hier eine besondere Rolle einnimmt, merkt man unter anderem auch daran, dass der Einstieg in den Handel mit Hilfe eines Demokontos besonders sicher vorgenommen werden kann. Aber natürlich haben wir uns in unserem Test nicht nur das Demokonto angeschaut, sondern das gesamte Angebotsspektrum genauer in Augenschein genommen. Unsere Ergebnisse können im folgenden Bericht nachgelesen werden.

Wie kann man ein Demokonto eröffnen?

Übung macht den Meister: Was in allen anderen Bereichen des Lebens gilt, hat natürlich auch im Bereich des Handels mit Aktien und Finanzprodukten Gültigkeit. Und wer die Geldanlage nicht vollkommen der Bank oder externen Beratern überlassen möchte, sondern diese in die eigene Hand nimmt, ist in jedem Fall gut beraten, sich vorsichtig auf dieses nicht immer ganz einfache Parkett zu begeben. Dies gilt umso mehr, wenn man sich an das Trading mit gehebelten Produkten wagt oder auch an den Forex Markt begibt. Und neben der Kenntnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen kommt es vor allem darauf an, die Handelstechnik optimal zu beherrschen. Neben diesen Grundfertigkeiten hängt der Erfolg an der Börse aber in ganz besonderem Maße von der persönlichen Erfahrung ab. Diese kann bekanntlich nicht einfach erlernt werden, sondern muss Schritt für Schritt aufgebaut werden. Für diesen Zweck empfehlen wir immer wieder, mit einem sogenannten Demokonto in den Handel einzusteigen und sich Schritt für Schritt mit den Besonderheiten von gehebelten Produkten vertraut zu machen.

Bei dem Online Broker Swissquote hat man in jedem Fall sehr ausgiebig die Möglichkeit, zunächst mit einem Sicherheitsnetz in den Handel zu starten, ohne dass anfängerbedingte Fehler gleich üble finanzielle Folgen haben müssen. Im Prinzip werden für das Trading über das Demokonto die gleichen Möglichkeiten angeboten, wie für den regulären Handel auch. Denn bei Swissquote hat der Anleger auch in Bezug auf die Handelstechnik eine breite Auswahl. Und da es genauso wichtig ist, sich mit der Handelstechnik vertraut zu machen, ist es nur konsequent und zu begrüßen, dass für jede Plattformlösung eine eigene Demoversion im Angebot ist. Bevor man als Anleger also in das Trading mit virtuellen Kapital startet, ist zunächst die Entscheidung zu treffen, über welche Plattform in den Handel eingestiegen werden soll. Zur Auswahl stehen dabei mit dem webbasierten Advanced Trader, dem FX Book sowie dem MetaTrader 4 insgesamt drei Versionen. Die konkrete Anmeldung ist bei allen Versionen allerdings identisch. Wie es im Einzelnen geht, zeigen wir in unserer Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Startseite von Swissquote aufrufen
  2. Auf den Menüpunkt eForex in der oberen Menüleiste navigieren
  3. Entsprechend der gewünschten Handelsplattform das Demokonto anwählen
  4. Datenschutzerklärung bestätigen
  5. Formular auf der rechten Seite ausfüllen
  6. Anmeldung abschicken
  7. Mit den Zugangsdaten, die man nun per Email erhält, in das Demokonto einloggen
  8. Trading kann beginnen

Mit dem Demokonto von Swissquote können dann alle Funktionen unter nahezu echten Bedingungen getestet werden. Der Anbieter Swissquote garantiert dabei, dass auch im Demohandel unter echten Bedingungen die entsprechenden Geld- und Briefkurse gehandelt werden können. Darüber hinaus können auch die unterschiedlichsten Hebelverhältnisse eingesetzt und mit passenden Positionsgrößen am Markt ausgeführt werden.

Kurz und gut, das Demokonto bietet zu 100 Prozent die Möglichkeiten, die den regulären Trader auch bei Swissquote erwarten. Dazu gehört auch, dass man Zugang zu exklusiven Fortbildungskursen erhält, auf Informationsangebote zurückgreifen kann und ein kostenloses Abo des Swissquote Magazins erhält. Und natürlich ist das Demokonto Angebot bei Swissquote vollständig kostenlos. Allerdings, und das werten wir als klaren Nachteil, ist die Nutzungsdauer auf einen Monat beschränkt. Nach dieser Zeit muss man sich also entscheiden, ob man sich für den echten Handel am Forex Markt gewachsen fühlt oder nicht. Dagegen wird die Möglichkeit, auch neben dem regulären Handel an der Börse weiterhin ein Demokonto zu führen, bei Swissquote nicht angeboten. Im Folgenden möchten wir uns nun weiteren Aspekten des Online Brokers Swissquote widmen. Beginnen werden wir mit der Darstellung des Handelsangebots und den Konditionen, die den Anleger hier erwarten.

Handelsangebot von Swissquote

Zunächst muss vorangestellt werden, dass es sich bei dem Unternehmen Swissquote eigentlich nicht um einen reinen Online Broker handelt, sondern vielmehr um eine klassische Direktbank, die aber auch den Bereich Brokerage zu ihrem Angebotsspektrum zählt.

Insgesamt hat man mit dem Anbieter Swissquote den Zugang zu etwas mehr als 100 Produkten. Das handelbare Angebot unterscheidet sich dabei etwas, je nachdem, über welche Plattform gehandelt wird. Der Advanced Trader ist dabei auf den Forex Markt zugeschnitten und bietet neben den Währungspaaren auch Rohstoffe und Aktienindizes. Setzt der Anleger dagegen auf den MetaTrader, so können neben den genannten Kategorien auch Anleihen gehandelt werden.

Das Angebot an Währungspaaren ist dabei in jedem Fall mehr als reichlich und umfasst mehr als 50 Paare. In Bezug auf die gewählten Währungen in diesen Kombinationen gibt es zunächst wenig Überraschendes. Eine Besonderheit dürfte aber darstellen, dass das Angebot nicht wie bei manch anderen Forex Brokern auf eine oder nur wenige Basiswerte, wie den US-Dollar oder den Euro zugeschnitten ist. Bei Swissquote kann der Anleger zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Kombinationen wählen. Dazu gehört etwa das Tauschverhältnis von Schwedischer Krone und Japanischem Yen oder auch dem neuseeländischem Dollar gegen die Dänische Krone. So sind in jedem Fall auch Spezialstrategien möglich. Aber natürlich finden sich auch alle Kombinationen zwischen den sogenannten Majors. Eine wichtige Rolle spielt darüber hinaus natürlich der Schweizer Franken als Basiswährung in den verfügbaren Kombinationen. Genau 13 Kombinationen mit der Schweizer Währungen stehen im Angebot zur Verfügung.

Der Anbieter Swissquote ist darüber hinaus wie alle anderen Anbieter auch bemüht, den Trader mit möglichst günstigen Spreads zu erfreuen. Zunächst wird dabei eine Preispolitik verfolgt, bei der sich die Höhe der Spreads an der Höhe des eingesetzten Kapitals orientiert. Basiswährung ist dabei der US-Dollar. Bis zu einem Handelsguthaben von 25.000 US-Dollar muss der Trader mit den höchsten Spreads rechnen. Über der Marke von 100.000 US-Dollar werden die niedrigsten Spreads geboten.

Am Bespiel des meistgehandelten US-Dollar / Euro Wechselkursverhältnisses heißt dies konkret, dass mit minimalen Spreads zwischen 1,8 und 1,3 Pips gerechnet werden muss. In anderen Kombinationen sind natürlich auch deutlich höhere Aufschläge üblich.

Eine weitere Besonderheit des Angebots von Swissquote kann darin gesehen werden, dass im Rohstoffhandel das Angebot dadurch stark erweitert wird, dass die Rohstoffe in verschiedenen Währungen gehandelt werden können. Der Anleger kann also nicht nur auf die Kursentwicklung in US-Dollar setzen, sondern auch von der Kursentwicklung in Bezug auf andere Währungen profitieren. Neben dem US-Dollar sind die meisten Rohstoffe dabei auch in Schweizer Franken, Australischem Dollar, Euro und Britischem Pfund verfügbar. Neben Gold können auf diese Weise auch Palladium, Silber, Kupfer und einige Industriemetalle gehandelt werden. Komplettiert wird das Handelsangebot noch um einige Basiswerte aus den Bereichen Aktienindizes und Anleihen. Während bei den Anleihen nur zwei US amerikanische Werte zur Auswahl stehen, kann im Bereich der Indizes zwischen 11 Werten gewählt werden, die sich aus den Märkten in Europa und den USA zusammensetzen. Auf Werte aus Asien muss der Anleger dagegen im Bereich der Indizes jedoch verzichten.

Abschließend zu den Marginsätzen bei Swissquote, also dem prozentualen Geldbetrag, der für ein bestimmtes Asset hinterlegt werden muss: In der Margin kann auch der Hebel abgelesen werden, der im Trading eingesetzt wird. Im Bereich der Währungspaare wird zumeist mit einem Margin von einem Prozent gehandelt, was einem Hebel von 1:100 entspricht. Bei einigen Kombinationen sind aber auch höhere Marginsätze mit bis zu 15 Prozent notwendig. Bei den Rohstoffen liegen die Marginanforderungen zwischen zwei und fünf Prozent, während die Aktienindizes mit einer Margin von vier Prozent gehandelt werden können. Der maximale Hebel bei Swissquote beträgt also 1:100. Darüber hinaus kann aber über eine Kontoeinstellung der individuelle Hebel für den Handel auch nach unten angepasst werden.

Bonus bei der ersten Einzahlung

Der Markt um Kunden im Bereich des Handels mit Forex Instrumenten ist seit einigen Jahren heiß umkämpft und viele Anbieter versuchen, im Bereich des Online Brokerage aggressiv um neue Kunden zu werben. Eine der wichtigsten Trumpfkarten in diesem Kampf sind Bonuszahlungen, die dem Trader bei der ersten Einzahlung gutgeschrieben werden. Manche Anbieter versuchen sich dabei gegenseitig mit den besten Angeboten zu übertrumpfen. Wirklich gut sind dabei aber längst nicht alle Angebote. Als Interessent ist man dabei regelmäßig gut beraten, sich auch über die Bedingungen zu informieren, die mit einem etwaigen Bonus im Zusammenhang stehen. So ist es bei einigen Angeboten eine übliche Praxis, zusätzliches Kapital auf das Handelskonto gutgeschrieben zu bekommen. Sich dieses Geld aber auch auszahlen zu lassen, ist eine ganz andere Sache und in aller Regel an weitreichende Bedingungen geknüpft. Werden diese Bedingungen, wie etwa ein bestimmter Handelsumsatz nicht erfüllt, sind der Bonus und häufig auch damit erzielte Gewinne wieder verloren. Inwieweit man sich also nur aufgrund eines Bonus für einen Anbieter entscheidet, sollte man sich immer gründlich überlegen.

Der Vorteil bei Swissquote ist in diesem Zusammenhang, dass man sich diese Überlegung komplett sparen kann, denn es wird dem Kunden kein entsprechendes Angebot unterbreitet. Der Anleger kann sich also bei der Auswahl des passenden Anbieters voll und ganz auf dessen Angebot konzentrieren und dies ist im Falle von Swissquote in jedem Fall wirklich ordentlich.

Handelssoftware

Mit Blick auf die Handelssoftware hatten wir bereits zu Beginn dargestellt, dass der Anleger hier vor einer sehr breiten Auswahl steht. Insgesamt drei Lösungen werden durch Swissquote angeboten. Die Erfahrungen zeigen, dass Anleger häufig ihr ganzes Händlerleben bei der Plattform bleiben, für die sie sich einmal entschieden haben. Aus diesem Grund sollte die Entscheidung gerade am Anfang reiflich überlegt werden. Während man sich mit dem MetaTrader für einen Klassiker entscheidet, den man auch in anderen Zusammenhängen immer wieder antreffen wird, würde man sich mit dem FX Book oder auch dem Advanced Trader für weniger bekannte Lösungen entscheiden. Ein späterer Wechsel zu einem anderen Anbieter wäre vor diesem Hintergrund mit einer etwas aufwändigeren Umstellung in Bezug auf die Handelssoftware verbunden.

In jedem Fall bieten aber alle drei von Swissquote angebotenen Lösungen einen überaus komfortablen Handel und eine große Auswahl von Tools. Für welche Lösung man sich letztendlich entscheidet, ist am Ende natürlich auch Geschmackssache. Wer mit den einzelnen Lösungen noch gar keine Erfahrungen gemacht hat, sollte das Demokonto auch dazu nutzen, sich mit der Technik besser vertraut zu machen. Darüber hinaus wird für jede technische Variante für das Trading auch eine eigene und vollwertige Lösung für den mobilen Handel angeboten.

Fakten über Swissquote

Eine gewisse Besonderheit stellt natürlich der Sitz in der Schweiz dar, die bekanntlich nicht zur EU gehört. Damit gelten auch besondere Regularien in Bezug auf die Sicherheit der Kundeneinlagen. Die Kunden können aber dahingehend vollkommen beruhigt sein, dass die Vorgaben in der Schweiz noch einmal als deutlich strenger angesehen werden können als in Europa. Konkret gilt ein Einlagenschutz bis zu dem Betrag von 100.000 Schweizer Franken. Der Anbieter Swissquote wird darüber hinaus von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert, wodurch ebenfalls ein hoher Schutz von Anlegern garantiert ist. Zum Standard bei Swissquote gehört es auch, dass die Kundengelder separat verwaltet werden. Darüber hinaus versichert die Bank, dass das Nettokapital deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus geht. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass der Broker seriös ist und auch nach unseren Erfahrungen kann Betrug und Abzocke ausgeschlossen werden.

Ein weiterer positiver Aspekt bei Swissquote ist das gute Bildungsangebot. Neben einer sehr durchdachten und damit hilfreichen Unterstützung für den Umgang mit der Plattform gibt es auch einen sehr umfangreichen Bereich im Online Angebot, in dem die verschiedenen Aspekte im Handel mit Währungen erläutert werden. Dies beginnt bei der Geschichte des Forex Handels und umfasst neben einem Glossar auch die Beschreibung mehrerer Instrumente zur Marktanalyse. Was jedoch fehlt, ist ein Angebot für Webinare.

Fragen und Antworten

Werden bei Swissquote Gebühren für Ein- oder Auszahlungen fällig?

Nein. Weder für die Einzahlung noch für Auszahlungen muss der Trader von Seiten des Anbieters Swissquote mit Gebühren rechnen.

Müssen Gebühren bezahlt werden, wenn man das Handelskonto bei Swissquote längere Zeit nicht nutzt?

Viele Banken verlangen bei längerer Inaktivität des Handelskontos eine sogenannte Inaktivitätsgebühr. Bei dem Online Broker Swissquote ist dies jedoch nicht der Fall.

Welche Möglichkeiten hat der Kunde, Kontakt zu Swissquote aufzunehmen?

Der Anbieter Swissquote bietet mehrere Möglichkeiten der schnellen Kontaktaufnahme, um eventuelle Probleme im Handel oder im Umgang mit der Technik zu lösen. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich über das verfügbare Angebot informieren zu lassen. Der Kunde hat dabei die Möglichkeit sich telefonisch an das eigene Kundencenter zu wenden. Je nach Anliegen stehen dabei verschiedenen Telefonnummern zur Verfügung. So kann zu den regulären Öffnungszeiten zwischen 08.00 und 18.00 Uhr der Sales Bereich telefonisch kontaktiert werden. Daneben gibt es auch ein FX Trading Desk, um im Notfall Orders für den Handel durchzugeben sowie eine Kundendienstzentrale für technische Probleme. Darüber hinaus kann auch ein kostenloser Rückrufservice angefordert werden. Und per Chat kann man ebenfalls mit einem Kollegen von Swissquote in Austausch treten.

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